Ab in den Norden…

Juli 19th, 2007

Sarafina,

es ist jetzt fast soweit, denn am Samstag geht es endlich los. Und auch wenn hier die typische Vorurlaubs-Hektik herrscht (dies und das muss noch übergeben werden), möchte ich doch noch ein paar nette Worte hier im Blog loswerden.

Gestern Abend war es sehr schön. Auch wenn es nichts Besonderes war, nicht spektakulär oder sonstwas, so habe ich es doch sehr genossen, einfach mal einen netten Abend rauszukommen, und mit Dir und (in dem Fall) Julia einen zu trinken. Sollten wir öfter machen, und werden wir hoffentlich auch, wenn der Stress etwas nachlässt. Und das Bootshaus ist wirklich ein guter Tip…in der Nähe und sehr gemütlich. Zur Not kann man da auch mal nach Hause laufen oder mit dem Minicar fahren, wenn wir richtig einen draufmachen wollen 🙂

Utsiktbessegen

Jetzt stehen noch zwei Tage Hektik an, und dann können wir anfangen, uns zu entspannen. Ich freue mich so darauf, mit Dir gemeinsam so viel Zeit bei schönen Dingen verbringen zu können, und ich bin auch ein bisschen aufgeregt, weil es doch eine andere Art des Urlaubs ist, die ich nicht so gut oder fast überhaupt nicht kenne. Vielleicht werden wir ab und zu fluchen, wenn wir das Zelt aufbauen müssen oder andere Dinge zu tun sind, obwohl wir am liebsten faul auf der Matte liegen möchten, aber irgenwie denke ich, dass es mir auch Spaß machen wird, wenn wir diese Unwegsamkeiten gemeinsam aus dem Weg räumen und uns unsere faulen Momente verdienen.

Naja, wie werden sehen, wie es uns gefällt, aber ich freue mich darauf, und ich habe auch ein gutes Gefühl. Und wenn das Wetter wirklich zu schlecht ist, dann gibt es sicher auch von Stavanger aus Flüge nach Portimao 😉

Jetzt schließe ich mal das Blog bis nach dem Urlaub…wenn ich morgen nicht doch noch dazu komme, etwas zu schreiben. Das weiß nur Jörg allein 😉 Und den werde ich die nächsten zwei Wochen ganz sicher nicht vermissen.

Ich liebe Dich,

Deins

Reflektivarm

Juli 13th, 2007

Sarafina,

uns beide macht der Stress immer wieder ziemlich fertig. Das hat eine Menge Auswirkungen, aber heute ist mir eine in den Sinn gekommen, die ich bisher noch gar nicht so häufig bedacht habe. Wie oft schon habe ich bemerkt, dass mir oft nach Sex oder SM nicht der Sinn steht, einfach weil ich keine Zeit habe, darüber nachzudenken. Aber das gilt genauso auch für andere Dinge, über die man so nachdenkt, wenn gerade Zeit dafür ist.

Für jede Verbesserung des Charakters oder von Verhaltensweisen ist eine Reflektierung notwendig. Man muss nachdenken über Dinge, die man falsch gemacht hat, die den Partner stören, oder auf die man selber gekommen ist. Man muss nachdenken über Dinge, die einem selber im Leben nicht so passen. Man muss Lösungen oder Strategien erarbeiten, wie man etwas ändern oder in Zukunft vermeiden kann. Man muss sich auch über Dinge klar werden , die man vielleicht nicht ändern kann oder möchte. Für all dies braucht man Zeit.

Doch Zeit haben wir im Moment nicht im Überfluss. Ich glaube auch, genau wie Du, dass sich das wieder ändern wird, und dass dann auch für Reflektierung mehr Zeit bleibt. Aber im Moment fehlt diese Zeit einfach, und ich glaube, dass das auch mit ein Grund dafür war, dass wir uns in den letzten Wochen öfter mal in die Haare geraten sind. Ich weiß, dass ich noch viel an mir verbessern muss, und dass ich manche Verhaltensweisen immer noch nicht im Griff habe, obwohl Du mir weiß Gott schon oft genug zu verstehen gegeben hast, wie sehr Dich das stört. Über genau diese Dinge müsste ich mehr nachdenken, um sie zu ändern und herauszufinden, wie ich sie ändern kann.

Wenn mir dafür im Moment manchesmal etwas die Zeit oder auch die Kraft fehlt, dann kann ich nur hoffen, dass Du auch weiter Geduld mit mir hast und mir die Möglichkeit gibst, diese Dinge mit mehr Erfolg anzugehen, wenn das Leben etwas weniger stressig ist. Das gilt natürlich von meiner Seite genauso für Dich.

Das soll nun auch keine bequeme Entschuldigung für die Zukunft sein, dass ich mir keine Mühe mit manchen Dingen geben muss, weil ich den Zeitfaktor als Ausrede angebe. Auch in diesen Zeiten ist es wichtig, dass ich an mir arbeite. Aber ich hoffe eben auf Dein Verständnis, wenn mir nicht alles so gut und gleich gelingt, wie Du das eigentlich erwarten dürftest.

Ich möchte Dich ein Leben lang glücklich machen, so wie Du mich glücklich machst.

Ich liebe Dich,

Deins

Willkommen

Juli 12th, 2007

Sarafina,

ich bin’s…Dein neues Blog. Ein schöner Vorschlag von Dir, und statt eines Briefs habe ich mir heute die Zeit genommen und diese Seiten angelegt. Je nach Zeit und Laune werde ich dann auch hier meine Gedanken für Dich niederlegen, oder eben auch weiterhin in Briefen. Wie es eben gerade passt.

Hier ist wieder mal wenig Zeit für andere Dinge, und trotzdem habe ich ganz viele Kleinigkeiten, die zu erledigen waren, dazwischen geschoben. Auf Dauer geht das nicht, und ich hoffe, dass sich hier bald etwas ändert, denn sonst taucht hier das eine oder andere Burn-Out-Syndrom auf. Aber der Urlaub ist ja auch nicht mehr weit, und das hält mich aufrecht.

Ich denke die ganze Zeit darüber nach, wie ich Deine Belastung etwas reduzieren kann, denn ich merke ja, wie sehr Dich das schafft. Ich möchte Dir helfen, wo ich kann, aber dass das scheinbar immer noch nicht reicht, macht mich sehr traurig. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Wochen, vor allem nach dem Urlaub, etwas entspannt. Zum Einen hoffe ich das natürlich für Dich, damit Du wieder etwas mehr Zeit für Dich hast, zum Anderen hoffe ich es aber auch für mich, denn dann haben wir auch wieder mehr Zeit für einander, um all die schönen Dinge zu tun, die unsere Liebe so wertvoll machen.

So, das war nur ein kurzer Eintrag, denn die Arbeit (und mein Chef) ruft. Vorher gibt’s aber noch einen zärtlichen Kuss:

Ein zärtlicher Kuss für Sarafina

Ich liebe Dich,

Deins